Internationalen Österr. Staatsmeister der Piraten

Piraten des Segel-Club Bonn in Österreich
Am 08.08.2010 fuhren drei Regattacrew`s des SCB mit ihren Piraten den weiten Weg zur „Internationalen Österreichischen Staatsmeisterschaft der Piraten“ an den schönen Attersee (blaues Karibikwasser). Außer unseren drei fanden zwei weitere Crew`s vom Rursee und jeweils eine aus Bremen und eine aus Hannover den Weg dorthin.

Wir wurden von dem ausrichtenden Club sehr freundlich aufgenommen und auch während der Regattaserie gut betreut (Brötchenservice, Grillen, Pastaessen und Schifffahrt mit Feuerwerk).

Leider war es, wie zu erwarten, mit denn Windstärken nicht so gut bestellt, der eine oder andere wünschte sich schon mal eine oder zwei Windstärken mehr.
Am ersten Tag (Mo) bauten wir unsere Zelte auf, putzten und polierten die Boote. Dienstag setzte sich zum Mittag ein schöner Wind aus Nord durch, und es konnte eine Trainingseinheit auf dem Wasser stattfinden. Mittwoch war der Tag des Einschreibens und der Vermessung, leider konnte danach nicht auf das Wasser gegangen werden (Flaute). Donnerstagmittag war dann die Offizielle Eröffnung und ab 13 Uhr Startbereitschafft auf dem Wasser. Es wurden zwei Läufe gesegelt, wobei der letzte sehr grenzwertig war. Am Freitag hieß es wegen Flaute Startbereitschaft an Land und die Jugendlichen konnten die Zeit mit ihren mitgebrachten Fahrrädern und Schwimmen überbrücken. Samstag dann endlich Wind aus Nord und vier Wettfahrten bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Sonntag fanden noch die restlichen zwei ausgeschriebenen Wettfahrten, nach anfänglicher Sturmwarnung (Blinklichter am Ufer = Regattaverbot) und drehen des Windes von Süd (Föhn) über West nach Nord, statt. Nachmittags die Siegerehrung und Abreise der meisten Teilnehmer .

Das Feld bestand 28 Booten (Österreicher, Ungarn, Tschechen und wir Deutschen). Die Alterspanne betrug zwischen 12 (Sophie) und 71 Jahren (einem Österreichischen Segler mit seinem nagelneuen Boot). Die deutlich jüngste Crew waren Sten und Robin (15 / 14 Jahren).

Die Leistungsdichte war so hoch, dass die Zieleinläufe, bis auf einen Lauf, immer 3 – 4 Minuten zwischen dem ersten und letzten Boot lag. Die Ergebnisse waren dann Thomas mit Frank 7. Platz, Daddy mit Sophie 24. Platz und Sten mit Robin 26. Platz.
Es hat allen Spaß gemacht und die Jüngeren haben wieder neue Erfahrungen sammeln können, so das das Zelte abbauen Montagmorgen im Dauerregen nicht so schlimm war.

Bernd Hassler

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