Hollandfahrt der SCB - Jugend
Bericht von Marcel Maass

(01.08.09 - 08.08.09)

Wir schreiben den 01.08.2009. Fleißige Helfer machen sich, wie schon am Tag zuvor daran die Autos und Anhänger abreisefertig zu machen. Es geht wieder einmal nach Balk/Holland. Doch ist dies nicht irgendeine Hollandfahrt! Dieses Mal übernimmt die Jugend die Hand, wie schon bei der Organisation, bei welcher Miriam für ihr Engagement ein ganz großes Dankeschön zugesprochen werden sollte.

Es sollte also losgehen. Nachdem alle heil angekommen waren, wurde die kleine Zeltstadt aufgebaut. Als das Gröbste erledigt war, machten sich die ganz Großen wieder nach Hause und die ganz "Kleinen" übernahmen das Lager unter der Führung von Nora, Fabian, Miriam und Marcel. Dieses Team erstellte die Regeln, sowie den alljährlichen Küchenplan. Nachdem schließlich auch die Hänger und Trailer an ihren Plätzen waren, erkundete der Nachwuchs die Umgebung. Der erste Tag sei überstanden.

Der folgende Tag lies böse Erinnerungen wach werden. Die Augen waren noch nicht geöffnet und schon hörte man das Trommeln der Regentropfen auf den Zeltwänden. Erfahren wie der Balk-Camper ist, war das Regencape schnell über den Pullover gezogen. Durch eine raffinierte, aber simple Konstruktion konnte man sogar trocken die "Küche" erreichen. Der Regen hielt aber nicht vom Segeln und Spaß haben ab, zumal es der einzige Regentag sein sollte. Schnell hörte man wieder Sätze wie "Da hinten wird’s schon wieder hell!" oder "Das ist jetzt die letzte Regenfront!"

Die folgenden Tage, die subjektiv sehr schnell vergingen, waren gefüllt mit viel Spaß und guter Laune! Es wurde entgegegen allen Erwartungen sehr viel gesegelt, wodurch der kleine Stadtkern von Balk erstaunlicherweise unbesucht blieb. Der Küchendienst lief reibungslos, allerdings nicht Reibekuchenlos, denn an den Abenden wurde lecker gekocht und gegrillt. Die Pfannkuchen sollten schließlich sogar für mehr als einen Abend reichen. Zwischendurch gab es viel Obst und Gemüse, aber auch andere Leckereien. Sogar die "Chaos-Crew" stellte sich als sehr fleißig heraus.

Abgesehen vom Essen wurde, wie schon erwähnt, viel gesegelt. Anfängliche Unsicherheiten wurden überwunden und auch unerfahrene Segler trauten sich auf Laser, 420er, Teeny und den Piraten. So wurde ausgeritten und trapezt ohne Ende.

Donnerstagmittag gab es dann Pommes Frites für alle, sponsored by Horst Schorm. Herzlichen Dank dafür! Am Morgen darauf verließ uns leider terminbedingt die Familie Janowitz.

Der Freitag wurde dann noch einmal richtig ausgesegelt und am Nachmittag wurden fleißig die Boote geschrubbt, sodass das Nötigste schon einmal erledigt war.
Samstagmorgen dann die Gewissheit: Es geht nach Hause. Es wurden Taschen gepackt, Zelte abgebaut, Planen geschrubbt und sich von Liebhabern verabschiedet.
Gegen Mittag trafen die Eltern ein und es ging wieder zurück in Richtung Rurberg. In einer Pause noch vor der deutschen Grenze gab es sogar noch Eis für alle aufgrund der - wegen guter wirtschaftlicher Führung - positiven Finanzlage.
Angekommen in Rurberg wurde das Nötigste ausgepackt und verstaut, wonach man auf dem Campingplatz zum Abschied noch einmal kurz zusammen traf.

Alles in allem war die Hollandfahrt eine sehr schöne und vor allem witzige Fahrt. Es wurde viel gelacht, gesegelt, gespielt und gesungen.

Aber nicht alles blond sehen! Es war sicherlich nicht die letzte Fahrt.

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