Ein nasses Vergnügen
Am Samstagmorgen den 23.6. begann die Fahrt mit fünf Erwachsenen und 15 Kindern und Jugendlichen nach Holland. Am Tag zuvor schon erklärten sich Teilnehmer bereit alles nötige vorzubereiten. Es mussten die Hänger geholt, beladen und die Segelboote aus dem Wasser geholt werden. Dieser Tag endete bei Sonnenschein draußen bei Klärchen.
Mit einer kleinen Verspätung ging es am folgenden Tag um halb neun los. Die Fahrt verlief recht reibungslos und war mit 2 Pausen gesegnet. Dem Wetter sei dank konnte das Lager trocken aufgebaut werden und auch das Unterbringen der Boote war trotz der Umgestaltung des Hafen- und Strandgebietes kein Problem.
Jeder Teilnehmer packte soweit er konnte an. So waren die Zelte schon bald bewohnbar und nach kurzer Zeit war der grobe Tagesablauf, darunter auch die Zeltbesetzung und der Plan für die Küchencrews, geregelt.
Die restlichen Tage stellten sich als nasses und kaltes Unterfangen heraus. Diesem Wetter wurde aber durch gute Laune und passender Kleidung getrotzt. Leider war der Wind für die kleineren nicht zum segeln geeignet. Dafür konnten die Erfahreneren ihre Fortschritte der letzten 2 Jahre auf die Probe stellen. Aber nicht nur bei der Jugend erfreuten sich die beiden Laser großer Beliebtheit. Auch das Trapezsegeln wurde durch Hans Debeur und Werner Hoffmann ermöglicht. Es wurde auch mit Spie raus gefahren, es kam auch nass zurück. Nur war es aufgrund des zu ungemütlichen Wetters nicht möglich es zu benutzen.
Das Städtchen Balk wurde wieder zu einem beliebten Ziel. Tagesbeschäftigungen waren zum Beispiel eine Stadtralley, bei der eine Gruppe knapp und durch das Engagement von Mira gewann. Es gab auch eine Stadtbesichtigung von Lemmer.
Wenn das Wetter dann zu schlecht war versammelten sich die jüngeren Teilnehmer in einem Zelt, wurden von den Erwachsenen einwandfrei per Zeltservice versorgt und überbrückten die, wie es hieß, "wirklich letzte front" mit gemeinsamen Spielen in der Gruppe. Oft gehörte Ausrufe waren neben "das ist die wirklich letzte front" auch "oh, da reißt es wieder auf". Leider kam diese letzte Front immer wieder.
Ein Mysterium wird wohl bestehen bleiben. Es handelt dabei sich um den sagenumwobenen Bierfisch, dessen Geschichte wohl immer ein Geheimnis bleiben wird.
Der letzte Tag war wider aller Befürchtungen trocken, was das Abbauen erheblich vereinfachte. Schließlich kamen alle wieder gesund und heil in Rurberg an.
Letztendlich war die Hollandfahrt wieder ein einwandfrei organisierter Tripp. Stellvertretend für die Jugendgruppe bedanke ich mich hiermit bei allen Erwachsenen, die die Organisation übernommen haben und der Jugend eine schöne und amüsante Woche ermöglicht haben.
Ein weiterer Dank geht an Horst Schorm welcher den Teilnehmern 2-mal einen kleinen Snack auswärts finanzierte.
Stellvertretend der Jugendsprecher:
Marcel Maaß
Ps: Sollte ich etwas oder jemanden vergessen haben bitte um Verbesserungsvorschläge unter marcel_maass@web.de
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