Sonntag, 23. März 2014

Der Winter 2014 – der eigentlich keiner war – zeigte sich auch am 25. Januar, dem Tag unserer Wanderverabredung, von seiner milden Seite.

Sehr pünktlich fanden sich gut 20 Segelwinterwanderer und Vierbeiner Skip auf dem Parkplatz der Waldschänke am Kottenforst ein. Nach einer kurzen Einführung, was es denn wohl mit dem mysteriösen „Eisernen Mann“ auf sich hat, führte uns der Weg über die Schmale Allee mit beidseitigem alten, hohen Baumbestand und darunter üppig wuchernden Farnen zu einem größeren Wegeknotenpunkt. Dort stand er nun dieser „Eiserne Mann“ – eine 1,20 m hohe Eisenstele aus Holzkohlenroheisen. Von der Mystik angezogen, strich der eine oder andere Segler verstohlen über den Kopf der Stele (Das ist wahr, ich habe es selbst gesehen und selber auch gemacht!). Vielleicht hilft’s?

Wir entschieden uns ab dort den Jakobsweg zu nehmen. Für viele von uns war es die erste Begegnung mit diesem historischen Weg. Nach zwei Stunden und gemessenen 8,1 km durch die klare milde Winterluft erreichten wir (nicht mit Müh‘ und Not, alle waren noch fit) wieder die Waldschänke. Dort erwarteten uns vier weitere Segelkameraden, die aus Zeit- oder gesundheitlichen Gründen nicht mitgehen konnten, die aber unsere Gemeinschaft schätzen und unterstützen wollten. Es wurde bis zum frühen Abend gegessen, getrunken, erzählt, Pläne gemacht, Hilfe angeboten, Sympathien erneuert oder gefestigt.
Wieder einmal gelungen die Winterwanderung!
R.F.

Die tollen begleitenden Bilder hat uns wiederum Wolfgang zur Verfügung gestellt.