Donnerstag, 8. November 2018

Allein 5 Boote waren zu diesem Termin entschuldigt, weil deren Besatzungen in alle Himmelsrichtungen geflogen oder gefahren sind und Urlaub machten an diesem 29. September 2018.
Aber es fanden sich doch 22 Motivierte bei viel Sonne – ein bisschen schattig zwar – und perfektem Wind ein, um zusammen auf 8 Booten diese fantastische Segelsaison traditionsgemäß „abzusegeln“.
Higgi begrüßte alle wieder sehr herzlich und fand genau die richtigen Worte, die diese Supersaison perfekt würdigten, und ihre allerbesten Wünsche galten uns allen als Trost für die nächste lange Zeit ohne Segeln.
Mit kräftigem Ton gab Higgi den Startschuss zur …. natürlich liebgewonnenen Tonne 5.
Viel zu schnell waren alle Boote bei diesem Sonnenschein wieder am Steg. Aber wir wollten ja noch weiter feiern. In unserer Wohnung sind wohl die Heinzelmännchen gewesen!
Es war schnuckelig warm, die Tische gedeckt, das Buffet aufgebaut und draußen schon der Grill angezündet. 6 weitere SCBler kamen noch hinzu, und so gab es einen wundervollen gemeinsamen Absegelabend mit so vielen verschiedenen Leckereien, Spezialitäten und auch ganz besonderem Süßem.

Mit den allerbesten Wünschen grüßt jetzt herzlich der SCB Vorstand bis zum Wiedersehen!

Text: Regina Feußner

Bilder von Anja und Higgi im internen Bereich:

Sonntag, 29. Juli 2018

Bei traumhaften fast hochsommerlichen Temperaturen und voller Sonne kam zum Antröten am Samstag, 26.05.2018 um 14.00 Uhr sogar der Wind… und so sind insgesamt 14 Boote zum gemeinsamen Ansegeln Richtung Tonne 5 in See gestochen. Es wurden einige neue Segelerfahrungen gemacht: Wolfgang hat die Soling kennen gelernt und Peter P. ist auf der Dyas ins Trapez gegangen.

Nach dem Segeln wollten einige den Steg gar nicht verlassen, es wurde geschwommen, gesonnt und geklönt…

Weitere Bilder gibt es im internen Bereich.

Text: Higgi Schorm

Freitag, 6. Juli 2018

Ein Artikel (Vollansicht) mit schönen Bildern und einem Bericht vom Ansegeln aus Glanzpunkt Eifel.

Dienstag, 20. März 2018

Am 15.08.1979 sind wir mit dem Segel-Verein in die Clubräume Hövel 41 gezogen und haben dort eine lebendige Zeit verbracht. Ganz besonders schön war die Terrasse mit dem direkten Blick auf den See. Einige von uns sind von Anfang an dabei, waren damals noch Kinder, die den Jugendraum laut gefüllt und belebt haben. In den Räumen hat der Verein die Opti-Regatten gestaltet, wir haben viele Vereinsfeiern, Ansegeln, Absegeln und Feste zu Rursee in Flammen dort gemeinsam gefeiert, mit grillen und klönen. Der Verein hatte damals noch 171 Mitglieder. Wir haben Ausbildungen angeboten und gemeinsam das Segeln erlernt und den Segel-Schein erworben. Der Steg lag voll mit privaten und Clubbooten. Und viele von uns können Geschichten über besondere Begegnungen in diesen Räumen erzählen.

Die Zeiten haben sich geändert, die Mitgliederzahlen sind leider deutlich gesunken, alle Vereine haben es in der heutigen Zeit schwerer, sich zu halten und so sahen wir uns gezwungen, etwas an unseren Kosten zu verändern und haben uns auf die Suche nach neuen Clubraum-Optionen begeben.

Wie im Märchen:

Und es geschah, als Higgi und Roger sich aufmachten, die Vermieter in Rurberg abzuklappern und niemand dem Verein eine neue Herberge geben wollte, dass ihr Blick auf die ehemalige Gaststätte Die Tränke fiel, der Ort ihrer Kindheit, an dem sie so oft Pommes und Nucki Nuß gekauft hatten.
„Das wär doch was…!“

Die Zeit verging, die Saison endete und es blieb die Hoffnung aber auch die Sorge, ob das eine Seifenblasen-Idee sei…
Aber wie im Märchen haben wir eine wunderschöne neue Bleibe bekommen mit Optionen, die wir uns haben nicht träumen lassen.
Dann ging auf einmal alles ganz schnell. In der Mitgliederversammlung im September 2017 wurde darüber abgestimmt, die alten Räume zum Ende des Jahres zu kündigen. Fristgerecht ging die Kündigung raus und im November konnten wir angefangen zu packen und umzuziehen. Es war eine tolle Aktion, alle Crews haben super gearbeitet und wir hatten so viel Spaß!

Eine Schilderung des Umzugs mit weiteren Bildern gibt es im internen Bereich.
Text: Higgi Schorm

Montag, 5. März 2018

Unser Vereinsmitglied Robin Janowitz war hautnah dabei, als das neue Fahrgastschiff für den Obersee die „St. Nikolaus“ die Werfthalle der Lux-Werft in Niederkassel verließ und ihre spektakuläre Reise nach Einruhr in der Eifel antrat.

Robin absolviert derzeit sein Praxissemester als Maschinenbaustudent in der Lux-Werft und seine fünf Monate Praktikumszeit endeten fast zeitgleich mit dem Auszug der „St. Nikolaus“.Zunächst musste das Schiff auf die Mondorfer Rheinfähre verladen werden um den Rhein zu queren, da in Mondorf die Straßen für einen Transport zu eng sind. Dabei endstanden spektakuläre Bilder.

Vom anderen Rheinufer aus ging es dann nachts in mehreren Etappen bis Einruhr in der Eifel wo es am Freitag den 02.03.2018 zu Wasser gelassen wurde.

Die Einwasserung

Dort musste das Vorgängerschiff die „Eifel“ zunächst als Eisbrecher arbeiten um eines eisfreie Einsatzstelle zu schaffe, damit der neue Runpf nicht gleich beschädigt wurde.

Die „Eifel“ als Eisbrecher

Die „St. Nikolaus“ verfügt über einen innovativen Elektroantrieb mit Lithium-Ionen-Akkus die mehr als 500 Kilowattstunden speichern können. Dies reicht um den 68 PS starken Elektromotor 10 Stunden lang zu betreiben und die elektrischen Verbraucher auf dem Schiff tagsüber mit Strom zu versorgen.

Der Geschäftsführer der Werft, Elmar Miebach-Oedekoven, ist übrigens ehemaliger Piratensegler und dem Segelsport seit vielen Jahrzehnten verbunden.

Weitere Informationen gibt es in zahlreichen Medienberichten über den Transport:

Videobericht der Aachener Zeitung

Passagierschiff auf Reise

Schiff rollt weiter durch die Eifel

Schiff auf der Autobahn unterwegs

Video vom Nachttransport

Text: Thomas Schneider
Bilder: Robin Janowitz

Freitag, 2. März 2018

Am Samstag den 17.02.2018 trafen sich wieder 27 Junge und Junggebliebene um an der von Bernd und An vorab gefundenen Wanderstrecke unserer gemeinsamen Winteraktivität zu frönen.

Wir trafen uns bei der Wasserbug in Dreiborn um nach kurzer Lagebesprechung los zu wandern.
Da noch fast überall Schnee lag, hatte man das Gefühl einer echten Winterwanderung.

Mit und ohne Stöcke ginge es gut voran und meistens konnte man eine schöne Aussicht auf die umliegende Ebene genießen. Sogar eine Aussichtsplattform, genannt Eifelblick, von immerhin mind. 30 cm Höhe konnte die Aussicht noch optimieren und gab den Blick bis zu den Kuppen der Vulkaneifel frei.

Nach kurzen Aussichtspausen mit Keksen und Getränken ging es weiter auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz. Hinweisschilder die uns vor ständiger Lebensgefahr warnten steuerten einen Hauch von Abenteuer bei.

Nach ca. 5 km und gemütlichen 1,5 Std. erreichten wir wieder unseren Parkplatz.
Im Anschluss kehrten wir noch in das von Higgi reservierte und sehr nette Bauerncafe`Morsbacher Hof ein.

Dort wurde dann ganz idyllisch bei Kaffeespezialitäten, Kulinarisches herzhaft oder süß, den ein oder anderen Rückblick-, Ausblick und Pläne für die neue Saison erörtert.

Lange brauchen wir ja nicht auf das nächste Abenteuer zu warten, denn die Renovierung unserer neuen Clubwohnung steht an. Wenn das mal nicht „schöne Aussichten“ sind.

Dank geht an die Organisatoren Bernd und An und Higgi.

Text Susanne Scharmann

Weitere Bilder gibt es im Mitgliederbereich

Freitag, 19. Januar 2018

Unsere Winterwanderung im neuen Jahr ist für den 17. Februar 2018 geplant,
die Mitgliederversammlung zum 16. März 2018.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Die so positiv verlaufende 2. Mitgliederversammlung hatte uns alle besonders fröhlich und
zufrieden gestimmt. Mit saftigem, leckerem Gebackenen anschließend verwöhnt, machten
wir unsere Boote klar. Higgi begrüßte die vielen Absegler – Mitglieder und Schnupperer –
besonders herzlich, und nach kurzem Résumé der Segelsaison 2017 und ihren besten Wünschen für die kommende segelentbehrungsreiche Zeit gab Higgi mit „starkem“ Ton den
Startschuss bis zur Tonne 5 natürlich.

Und das Wetter? Seht selbst! Blauer Himmel, reichlich seichte Brise, einfach herrlich
und für so manchen von uns eine letzte kleine Entschädigung für zuvor Vermisstes.
Und die Abschlussfeier? Es bogen sich wieder 2 Tische unter dem köstlichen Buffet.
Gegrilltes und die Getränke waren wieder reichlich, reichlich vorhanden.
Und die Stimmung? Wir hatten uns so viel zu erzählen, bis spät in die Nacht hinein
wurde gelacht, geklönt, erinnert. Weitere Bilder von Ute Bieder und Thomas Schneider sind im Mitgliederbereich veröffentlicht.
Es grüßt herzlich mit den allerbesten Wünschen bis zum Wiedersehen
– der SCB Vorstand (Regina Feußner) –

Freitag, 30. Juni 2017

Herbert auf der Abfahrt beim Rursee MTB Marathon, Bildquelle sportograf.com

Zum 8. Mal veranstaltete der SV Einruhr Erkensruhr seinen Mountainbike Marathon der sich entlang des Rurtals zwischen Einruhr und Monschau orientiert. Es konnten Strecken mit einer Länge von 24, 39, 67 und 95 km bewältigt werden.

Robin hatte schon einige Wochen vorher Interesse bekundet und da ich an die letzte Teilnahme vor 7 Jahren noch schöne Erinnerungen hatte, wollte auch ich teilnehmen und schauen, ob ich mit meinem Ältesten noch einigermaßen mithalten konnte. Da jedoch der Rahmen seines Mountainbikes das beschädigte Tretlager nicht freigeben wollte, drohte das Unternehmen zu scheitern. Zum Glück stellte Herbert sein Zweitrad großzügig als Ersatz zur Verfügung und so war der SCB mit 3 Teilnehmern vertreten. Robin und ich hatten uns für die Mittelstrecke (67 km) entschieden und Herbert wollte gar die Langstrecke mit 95 km in Angriff nehmen. Eigentlich wäre mir die Kurzstrecke von 39 km lieber gewesen, aber dort waren über 300 Teilnehmer gemeldet und das war mir etwas zu voll.

Während es die Woche über sehr warm und sonnig gewesen war, kühlte es zum Wochenende hin ab und pünktlich am Sonntagmorgen setzte der Regen ein. Zum Glück nur bis kurz nach dem Start, dann war die Luft wieder trocken, aber der Niederschlag hatte gereicht um die Strecke an einigen Stellen matschig werden zu lassen. Bei einigen hundert Teilnehmern führte dies dazu, dass sowohl für Räder als auch Teilnehmer nach dem Rennen eine Grundreinigung anstand.

Irgendwie hatte ich die Anstrengungen des MTB-Fahrens in den letzten Jahren wohl etwas verdrängt. Ich fahre sonst nur regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit, aber nicht im Gelände. Jedenfalls hatte ich nach dem Start leichte Zweifel, ob das mit den 67 km wohl zu schaffen sei. 1600 Höhenmeter waren nach Veranstalterangaben zu bewältigen und nach dem ersten längeren Anstieg über 100 Höhenmeter fühlten sich die Beine schon ziemlich gestresst an. Was ich aber völlig verdrängt hatte, war meine mangelnde Technik bei Abfahrten. Wenn ich dann bei Aufstiegen den einen oder anderen überholt hatte, so musste ich sie meist auf der Abfahrt wieder vorbei lassen, weil mir für hohe Abfahrtsgeschwindigkeiten schlicht die Technik fehlte. So war Robin dann auch bald entschwunden.

Zum Glück hatte ich meine GPS-Uhr angezogen und war so einigermaßen über die absolvierte Strecke informiert. Kilometerhinweise seitens des Veranstalters gab es nämlich nicht.

Wenn auch die Beine bei den folgenden Bergen immer schlappen wurden, so meine ich, dass ich bei den Abfahrten schon einen Lerneffekt spüren konnte. Jedenfalls sank der Kilometerschnitt im Verlaufe des Rennens nicht. Nach knapp 5 Stunden war ich im Ziel und habe zum Schluss nochmal richtig gekämpft um die 5 Stundengrenze zu schaffen. Robin war ca. 20 Minuten schneller.

Unser Radprofi Herbert hat die 95 Kilometer in deutlich schnellerem Tempo bewältigt. Er brauchte 5:45:42 Stunden bei insgesamt 2.320 Höhenmetern.

Hier die beeindruckenden Daten zu seinem Streckenprofil:

Vielleicht, wenn Robins Rad bis nächstes Jahr repariert ist, und meine Erinnerungen an die etwas angstbesetzten Abfahrten verdrängt sind, dann sind wir im nächsten Jahr wieder dabei. Toll wäre es auch, wenn sich noch andere SCBler anschließen würden.

Thomas Schneider