Montag, 5. März 2018

Unser Vereinsmitglied Robin Janowitz war hautnah dabei, als das neue Fahrgastschiff für den Obersee die „St. Nikolaus“ die Werfthalle der Lux-Werft in Niederkassel verließ und ihre spektakuläre Reise nach Einruhr in der Eifel antrat.

Robin absolviert derzeit sein Praxissemester als Maschinenbaustudent in der Lux-Werft und seine fünf Monate Praktikumszeit endeten fast zeitgleich mit dem Auszug der „St. Nikolaus“.Zunächst musste das Schiff auf die Mondorfer Rheinfähre verladen werden um den Rhein zu queren, da in Mondorf die Straßen für einen Transport zu eng sind. Dabei endstanden spektakuläre Bilder.

Vom anderen Rheinufer aus ging es dann nachts in mehreren Etappen bis Einruhr in der Eifel wo es am Freitag den 02.03.2018 zu Wasser gelassen wurde.

Die Einwasserung

Dort musste das Vorgängerschiff die „Eifel“ zunächst als Eisbrecher arbeiten um eines eisfreie Einsatzstelle zu schaffe, damit der neue Runpf nicht gleich beschädigt wurde.

Die „Eifel“ als Eisbrecher

Die „St. Nikolaus“ verfügt über einen innovativen Elektroantrieb mit Lithium-Ionen-Akkus die mehr als 500 Kilowattstunden speichern können. Dies reicht um den 68 PS starken Elektromotor 10 Stunden lang zu betreiben und die elektrischen Verbraucher auf dem Schiff tagsüber mit Strom zu versorgen.

Der Geschäftsführer der Werft, Elmar Miebach-Oedekoven, ist übrigens ehemaliger Piratensegler und dem Segelsport seit vielen Jahrzehnten verbunden.

Weitere Informationen gibt es in zahlreichen Medienberichten über den Transport:

Videobericht der Aachener Zeitung

Passagierschiff auf Reise

Schiff rollt weiter durch die Eifel

Schiff auf der Autobahn unterwegs

Video vom Nachttransport

Text: Thomas Schneider
Bilder: Robin Janowitz

Freitag, 2. März 2018

Am Samstag den 17.02.2018 trafen sich wieder 27 Junge und Junggebliebene um an der von Bernd und An vorab gefundenen Wanderstrecke unserer gemeinsamen Winteraktivität zu frönen.

Wir trafen uns bei der Wasserbug in Dreiborn um nach kurzer Lagebesprechung los zu wandern.
Da noch fast überall Schnee lag, hatte man das Gefühl einer echten Winterwanderung.

Mit und ohne Stöcke ginge es gut voran und meistens konnte man eine schöne Aussicht auf die umliegende Ebene genießen. Sogar eine Aussichtsplattform, genannt Eifelblick, von immerhin mind. 30 cm Höhe konnte die Aussicht noch optimieren und gab den Blick bis zu den Kuppen der Vulkaneifel frei.

Nach kurzen Aussichtspausen mit Keksen und Getränken ging es weiter auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz. Hinweisschilder die uns vor ständiger Lebensgefahr warnten steuerten einen Hauch von Abenteuer bei.

Nach ca. 5 km und gemütlichen 1,5 Std. erreichten wir wieder unseren Parkplatz.
Im Anschluss kehrten wir noch in das von Higgi reservierte und sehr nette Bauerncafe`Morsbacher Hof ein.

Dort wurde dann ganz idyllisch bei Kaffeespezialitäten, Kulinarisches herzhaft oder süß, den ein oder anderen Rückblick-, Ausblick und Pläne für die neue Saison erörtert.

Lange brauchen wir ja nicht auf das nächste Abenteuer zu warten, denn die Renovierung unserer neuen Clubwohnung steht an. Wenn das mal nicht „schöne Aussichten“ sind.

Dank geht an die Organisatoren Bernd und An und Higgi.

Text Susanne Scharmann

Weitere Bilder gibt es im Mitgliederbereich

Freitag, 19. Januar 2018

Winterwanderung Kommern am 09.02.2019 Treffpunkt: Freilichtmuseum Parkplatz vor dem Eingang 12:00 Uhr

Rursee Regattakalender 2018

Dienstag, 3. Oktober 2017

Die so positiv verlaufende 2. Mitgliederversammlung hatte uns alle besonders fröhlich und
zufrieden gestimmt. Mit saftigem, leckerem Gebackenen anschließend verwöhnt, machten
wir unsere Boote klar. Higgi begrüßte die vielen Absegler – Mitglieder und Schnupperer –
besonders herzlich, und nach kurzem Résumé der Segelsaison 2017 und ihren besten Wünschen für die kommende segelentbehrungsreiche Zeit gab Higgi mit „starkem“ Ton den
Startschuss bis zur Tonne 5 natürlich.

Und das Wetter? Seht selbst! Blauer Himmel, reichlich seichte Brise, einfach herrlich
und für so manchen von uns eine letzte kleine Entschädigung für zuvor Vermisstes.
Und die Abschlussfeier? Es bogen sich wieder 2 Tische unter dem köstlichen Buffet.
Gegrilltes und die Getränke waren wieder reichlich, reichlich vorhanden.
Und die Stimmung? Wir hatten uns so viel zu erzählen, bis spät in die Nacht hinein
wurde gelacht, geklönt, erinnert. Weitere Bilder von Ute Bieder und Thomas Schneider sind im Mitgliederbereich veröffentlicht.
Es grüßt herzlich mit den allerbesten Wünschen bis zum Wiedersehen
– der SCB Vorstand (Regina Feußner) –

Freitag, 30. Juni 2017

Herbert auf der Abfahrt beim Rursee MTB Marathon, Bildquelle sportograf.com

Zum 8. Mal veranstaltete der SV Einruhr Erkensruhr seinen Mountainbike Marathon der sich entlang des Rurtals zwischen Einruhr und Monschau orientiert. Es konnten Strecken mit einer Länge von 24, 39, 67 und 95 km bewältigt werden.

Robin hatte schon einige Wochen vorher Interesse bekundet und da ich an die letzte Teilnahme vor 7 Jahren noch schöne Erinnerungen hatte, wollte auch ich teilnehmen und schauen, ob ich mit meinem Ältesten noch einigermaßen mithalten konnte. Da jedoch der Rahmen seines Mountainbikes das beschädigte Tretlager nicht freigeben wollte, drohte das Unternehmen zu scheitern. Zum Glück stellte Herbert sein Zweitrad großzügig als Ersatz zur Verfügung und so war der SCB mit 3 Teilnehmern vertreten. Robin und ich hatten uns für die Mittelstrecke (67 km) entschieden und Herbert wollte gar die Langstrecke mit 95 km in Angriff nehmen. Eigentlich wäre mir die Kurzstrecke von 39 km lieber gewesen, aber dort waren über 300 Teilnehmer gemeldet und das war mir etwas zu voll.

Während es die Woche über sehr warm und sonnig gewesen war, kühlte es zum Wochenende hin ab und pünktlich am Sonntagmorgen setzte der Regen ein. Zum Glück nur bis kurz nach dem Start, dann war die Luft wieder trocken, aber der Niederschlag hatte gereicht um die Strecke an einigen Stellen matschig werden zu lassen. Bei einigen hundert Teilnehmern führte dies dazu, dass sowohl für Räder als auch Teilnehmer nach dem Rennen eine Grundreinigung anstand.

Irgendwie hatte ich die Anstrengungen des MTB-Fahrens in den letzten Jahren wohl etwas verdrängt. Ich fahre sonst nur regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit, aber nicht im Gelände. Jedenfalls hatte ich nach dem Start leichte Zweifel, ob das mit den 67 km wohl zu schaffen sei. 1600 Höhenmeter waren nach Veranstalterangaben zu bewältigen und nach dem ersten längeren Anstieg über 100 Höhenmeter fühlten sich die Beine schon ziemlich gestresst an. Was ich aber völlig verdrängt hatte, war meine mangelnde Technik bei Abfahrten. Wenn ich dann bei Aufstiegen den einen oder anderen überholt hatte, so musste ich sie meist auf der Abfahrt wieder vorbei lassen, weil mir für hohe Abfahrtsgeschwindigkeiten schlicht die Technik fehlte. So war Robin dann auch bald entschwunden.

Zum Glück hatte ich meine GPS-Uhr angezogen und war so einigermaßen über die absolvierte Strecke informiert. Kilometerhinweise seitens des Veranstalters gab es nämlich nicht.

Wenn auch die Beine bei den folgenden Bergen immer schlappen wurden, so meine ich, dass ich bei den Abfahrten schon einen Lerneffekt spüren konnte. Jedenfalls sank der Kilometerschnitt im Verlaufe des Rennens nicht. Nach knapp 5 Stunden war ich im Ziel und habe zum Schluss nochmal richtig gekämpft um die 5 Stundengrenze zu schaffen. Robin war ca. 20 Minuten schneller.

Unser Radprofi Herbert hat die 95 Kilometer in deutlich schnellerem Tempo bewältigt. Er brauchte 5:45:42 Stunden bei insgesamt 2.320 Höhenmetern.

Hier die beeindruckenden Daten zu seinem Streckenprofil:

Vielleicht, wenn Robins Rad bis nächstes Jahr repariert ist, und meine Erinnerungen an die etwas angstbesetzten Abfahrten verdrängt sind, dann sind wir im nächsten Jahr wieder dabei. Toll wäre es auch, wenn sich noch andere SCBler anschließen würden.

Thomas Schneider

Montag, 26. Juni 2017

Bei der in diesem Jahr im Rahmen der Ranglistenregatta „Hackebeil vom Rursee“ ausgetragenen NRW-Landesmeisterschaft konnte Thomas Schneider mit seinem Bruder Frank seinen im letzten Jahr am Biggesee gewonnenen Landesmeistertitel verteidigen. Sie setzten sich deutlich mit den Plätzen 1,1,2 durch und brauchten zum letzten Lauf nicht mehr anzutreten. Es waren 19 Boote am Start, unter anderem mit Ben Uerlichs der amtierende Juioren-Europameister und mit Tobias Call der deutsche Jugendmeister. Trotz schwieriger Bedingungen gelang es der Wettfahrtleitung des ausrichtenden SSCR 4 Läufe durchzuziehen, von denen der jeweils schlechteste gestrichen werden konnte.

Die Ergebnisse können hier eingesehen werden: Ergebnisliste

 

Samstag, 10. Juni 2017

Über unser diesjähriges Ansegeln berichtete am 30. Mai auch der Bonner General-Anzeiger. Der Artikel kann hier abgerufen werden:

Download “General-Anzeiger 30.06.2017” General-Anzeiger-30.05.2017.pdf – 297-mal heruntergeladen – 426 KB

Sonntag, 28. Mai 2017


Am 20. Mai ist der Segel-Club Bonn offiziell in die Segelsaison 2017 gestartet. Das Revier des Clubs ist seit vielen Jahrzehnten der Rursee in der landschaftlich wunderschönen Eifel, nicht weit entfernt vom „Vogelsang IP Internationaler Platz im Nationalpark Eifel“. An diesem Samstag trafen sich bei herrlichem Segelwetter und Sonnenschein – zuvor am Freitag war nur Schietwetter gewesen, es regnete den ganzen Tag – viele SCBler in freudiger Erwartung. Die Clubvorsitzende Hildegard Schorm begrüßte die Mitglieder und Gäste aufs Herzlichste und wünschte allen eine erfolgreiche Saison natürlich mit dem Seglergruß „Mast- und Schotbruch und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“!
Leinen los an alle und dann starteten offene Boote und Kajütboote verschiedener Klassen zu einem ersten gemeinsamen Rundkurs, nicht zu einem Wettrennen, sondern einer herrlichen „Genussfahrt“ bis zur Tonne 5.
Zurück am vereinseigenen Steg – geschützt am Ort Rurberg gelegen – wurden die Boote wieder sorgfältig eingepackt, die Segler aber packten aus fürs Buffet in der SCB Clubwohnung und einem sportlichen Klönschnack, und die vorgekühlten Getränke fehlten natürlich auch nicht. Das erfolgreiche Ansegeln wurde gemeinsam noch lange ausgiebig gefeiert.

Regina Feußner

… zu den Fotos (interner Mitgliederbereich)

Dienstag, 14. März 2017


Nein, keine Blauhelme, sondern 32 vorbildlich ausgestattete Gelbhelme wagten am recht winterlichen 11. Februar das von Regina und Markus Simons so perfekt organisierte Bergbauabenteuer. Noch niemals waren die Winterwanderer so zahlreich motiviert!

Im Bergbaumuseum wurden wir herzlich von unserem Führer begrüßt. Herr Schink – mit jetzt 79 Jahren und so bewundernswert „jung und dynamisch“ geblieben – begleitet seit 20 Jahren Interessierte in die Grube und arbeitete vorher dort schon unter Tage. Diese Grube, das war sein Leben! So vermittelte er uns die trockenen Zahlen und Fakten über das Bergwerk mit so viel Herzblut und vielen lustigen Sprüchen und Witzen. Sein Bergwerkslatein „in den Berg hineinfahren“ hatte ich mir „mit dem Förderkorb in die Tiefe sausen“ vorgestellt. Aber wir gingen in Mechernich zu Fuß die langen Gänge bergab in die Tiefe bis zu 40 Meter hinab. Der unterste Schacht war nicht mehr begehbar. Die funkelnden Metalleinschlüsse im Gestein, der gewaltige Borhammer, der Vogelkäfig, die klebenden Münzen an der Wand, die Eisentreppen mit den so schmalen Stufen, die 5.000 Arbeitsplätze damals in der Grube, das alles hat bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Und dann das Resümee: In den endlosen und verzweigten Gängen – bergauf und bergab – in mehr als zwei Stunden sind wir nur wirklich e i n e n Kilometer gegangen? Das sagte nämlich der taffe Herr Schink. Wir haben es ihm geglaubt und die ganze Tour sehr genossen.

Nachher im Brauhaus Magu mit Wohlfühlambiente, welches die Simons mit sicherem Griff für uns ausgewählt hatten, war Relaxen unter Freunden – zwei Mitglieder gesellten sich dort noch zu uns – angesagt. Besonders lecker waren die mit frischen Zutaten frisch gekochten Gerichte, und das gibt es heutzutage nicht mehr so oft. Es war für jeden etwas Köstliches dabei.
Aufgewärmt, satt und zufrieden widerstanden die meisten Winterwanderer dem netten Angebot von Regina und Markus, doch noch zu einem verkürzten Rundgang aufzubrechen.
Es fanden sich letztendlich einige sportliche Unentwegte, die sich bei reichlich feuchterer Witterung als morgens auf den Rundweg (ca. 1 Stunde und 6,5 km) machten und sich – für uns alle – über vier weitere bauliche Überbleibsel der Grube Günnersdorf informierten. Dass sie auch dabei Spaß hatten, haben sie für uns dokumentiert. Diese Winterwanderung war ein gelungenes erstes Highlight für unsere Saison 2017.

Regina Feußner

… zu den Fotos der Wanderung (interner Mitgliederbereich)

Donnerstag, 20. Oktober 2016

In 43 Jahren Vereinsgeschichte ist dieses Absegeln mit Sicherheit
das Traumhaftigste gewesen:

Sonne – Wärme – Wasser – Boote – Stimmung – Gefühle – Dankbarkeit
alles im Überfluß!

Higgi „gab wieder den Ton an“!

Zuvor begrüßte sie aber mit herzlichen Worten alle Absegler, zog ein kurzes Résumé auf die Saison 2016 und schloß mit ihren allerbesten Wünschen an alle für die kommende Zeit.

Tonne 5 sollte wieder unser Ziel sein. Mit dem skeptischen Blick auf den spiegelblanken See entfuhr Tina die Bemerkung: „Abkürzungen bis Tonne 5 können genommen und akzeptiert werden“! Ja, so sah es aus!

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Mit beinahe achterlichem Schub starteten die Boote. (mehr …)