Monatliches Archiv: März 2018

Dienstag, 20. März 2018

Am 15.08.1979 sind wir mit dem Segel-Verein in die Clubräume Hövel 41 gezogen und haben dort eine lebendige Zeit verbracht. Ganz besonders schön war die Terrasse mit dem direkten Blick auf den See. Einige von uns sind von Anfang an dabei, waren damals noch Kinder, die den Jugendraum laut gefüllt und belebt haben. In den Räumen hat der Verein die Opti-Regatten gestaltet, wir haben viele Vereinsfeiern, Ansegeln, Absegeln und Feste zu Rursee in Flammen dort gemeinsam gefeiert, mit grillen und klönen. Der Verein hatte damals noch 171 Mitglieder. Wir haben Ausbildungen angeboten und gemeinsam das Segeln erlernt und den Segel-Schein erworben. Der Steg lag voll mit privaten und Clubbooten. Und viele von uns können Geschichten über besondere Begegnungen in diesen Räumen erzählen.

Die Zeiten haben sich geändert, die Mitgliederzahlen sind leider deutlich gesunken, alle Vereine haben es in der heutigen Zeit schwerer, sich zu halten und so sahen wir uns gezwungen, etwas an unseren Kosten zu verändern und haben uns auf die Suche nach neuen Clubraum-Optionen begeben.

Wie im Märchen:

Und es geschah, als Higgi und Roger sich aufmachten, die Vermieter in Rurberg abzuklappern und niemand dem Verein eine neue Herberge geben wollte, dass ihr Blick auf die ehemalige Gaststätte Die Tränke fiel, der Ort ihrer Kindheit, an dem sie so oft Pommes und Nucki Nuß gekauft hatten.
„Das wär doch was…!“

Die Zeit verging, die Saison endete und es blieb die Hoffnung aber auch die Sorge, ob das eine Seifenblasen-Idee sei…
Aber wie im Märchen haben wir eine wunderschöne neue Bleibe bekommen mit Optionen, die wir uns haben nicht träumen lassen.
Dann ging auf einmal alles ganz schnell. In der Mitgliederversammlung im September 2017 wurde darüber abgestimmt, die alten Räume zum Ende des Jahres zu kündigen. Fristgerecht ging die Kündigung raus und im November konnten wir angefangen zu packen und umzuziehen. Es war eine tolle Aktion, alle Crews haben super gearbeitet und wir hatten so viel Spaß!

Eine Schilderung des Umzugs mit weiteren Bildern gibt es im internen Bereich.
Text: Higgi Schorm

Montag, 5. März 2018

Unser Vereinsmitglied Robin Janowitz war hautnah dabei, als das neue Fahrgastschiff für den Obersee die „St. Nikolaus“ die Werfthalle der Lux-Werft in Niederkassel verließ und ihre spektakuläre Reise nach Einruhr in der Eifel antrat.

Robin absolviert derzeit sein Praxissemester als Maschinenbaustudent in der Lux-Werft und seine fünf Monate Praktikumszeit endeten fast zeitgleich mit dem Auszug der „St. Nikolaus“.Zunächst musste das Schiff auf die Mondorfer Rheinfähre verladen werden um den Rhein zu queren, da in Mondorf die Straßen für einen Transport zu eng sind. Dabei endstanden spektakuläre Bilder.

Vom anderen Rheinufer aus ging es dann nachts in mehreren Etappen bis Einruhr in der Eifel wo es am Freitag den 02.03.2018 zu Wasser gelassen wurde.

Die Einwasserung

Dort musste das Vorgängerschiff die „Eifel“ zunächst als Eisbrecher arbeiten um eines eisfreie Einsatzstelle zu schaffe, damit der neue Runpf nicht gleich beschädigt wurde.

Die „Eifel“ als Eisbrecher

Die „St. Nikolaus“ verfügt über einen innovativen Elektroantrieb mit Lithium-Ionen-Akkus die mehr als 500 Kilowattstunden speichern können. Dies reicht um den 68 PS starken Elektromotor 10 Stunden lang zu betreiben und die elektrischen Verbraucher auf dem Schiff tagsüber mit Strom zu versorgen.

Der Geschäftsführer der Werft, Elmar Miebach-Oedekoven, ist übrigens ehemaliger Piratensegler und dem Segelsport seit vielen Jahrzehnten verbunden.

Weitere Informationen gibt es in zahlreichen Medienberichten über den Transport:

Videobericht der Aachener Zeitung

Passagierschiff auf Reise

Schiff rollt weiter durch die Eifel

Schiff auf der Autobahn unterwegs

Video vom Nachttransport

Text: Thomas Schneider
Bilder: Robin Janowitz

Freitag, 2. März 2018

Am Samstag den 17.02.2018 trafen sich wieder 27 Junge und Junggebliebene um an der von Bernd und An vorab gefundenen Wanderstrecke unserer gemeinsamen Winteraktivität zu frönen.

Wir trafen uns bei der Wasserbug in Dreiborn um nach kurzer Lagebesprechung los zu wandern.
Da noch fast überall Schnee lag, hatte man das Gefühl einer echten Winterwanderung.

Mit und ohne Stöcke ginge es gut voran und meistens konnte man eine schöne Aussicht auf die umliegende Ebene genießen. Sogar eine Aussichtsplattform, genannt Eifelblick, von immerhin mind. 30 cm Höhe konnte die Aussicht noch optimieren und gab den Blick bis zu den Kuppen der Vulkaneifel frei.

Nach kurzen Aussichtspausen mit Keksen und Getränken ging es weiter auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz. Hinweisschilder die uns vor ständiger Lebensgefahr warnten steuerten einen Hauch von Abenteuer bei.

Nach ca. 5 km und gemütlichen 1,5 Std. erreichten wir wieder unseren Parkplatz.
Im Anschluss kehrten wir noch in das von Higgi reservierte und sehr nette Bauerncafe`Morsbacher Hof ein.

Dort wurde dann ganz idyllisch bei Kaffeespezialitäten, Kulinarisches herzhaft oder süß, den ein oder anderen Rückblick-, Ausblick und Pläne für die neue Saison erörtert.

Lange brauchen wir ja nicht auf das nächste Abenteuer zu warten, denn die Renovierung unserer neuen Clubwohnung steht an. Wenn das mal nicht „schöne Aussichten“ sind.

Dank geht an die Organisatoren Bernd und An und Higgi.

Text Susanne Scharmann

Weitere Bilder gibt es im Mitgliederbereich